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| Archiv
2004 |
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Spontane Hilfe beim Aufladen der Betten kam von Christian Wolff,
links, Günther Neuhaus, mitte, beide Mitarbeiter des
Mathilden-Hospitals, sowie Alexander Nowack, rechts, einem
Nachbarn des Krankenhauses, der gerne mithalf den Menschen
seiner alten Heimat zu helfen.

Alfons Breuer, verantwortlicher Mitarbeiter im Klinikum
Lemgo, unten, hilft beim Aufladen der zur Verfügung gestellten
Essen-Container samt
diversen Zubehör.
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Betten und Kücheneinrichtung für die Ukraine
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| Küchen-Umstrukturierung
im Klinikum Lippe in Lemgo
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| Spende
durch Umbau im Mathildenhospital, Herford
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Salzuflen (rto).
Vor
wenigen Tagen ging zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Sattelzug
mit Krankenbetten, Nachtschränken und Kücheneinrichtungs-
gegenständen aus dem Klinikum Lemgo und dem Mathilden-Hospital
in Herford auf die Reise in die Ukraine.
Durch die Umstrukturierung der
Küchen in den Häusern des Klinikums Lip- pe konnte der Verein
Brückenschlag Ukraine, u.a. zwanzig Essentransport- wagen,
Tabletts, Warmhalter sowie andere Einrichtungsgegenstände der
aufgelösten Küche in Lemgo übernehmen.
Im Krankenhaus in Herford
standen durch den Umbau rund 40 Betten mit Zubehör zur Verfügung.
Nachdem eine erste Sendung
bereits vor Wochen das Gebietskrankenhaus in Lutzk erreichte,
ging dieser Transport in das Krankenhaus der Stadt Rochytyche,
in der Nähe der westukrainischen Kreisstadt.
Der Chefarzt des
Gebietskrankenhauses, Dr. Sudnik, ist auch für dieses Haus
verantwortlich. Schon vor Wochen wurde ein LKW mit einer zur Ver-
fügung gestellten kompletten Arztpraxis aus Knetterheide in der
Ukraine angeliefert.
Mit überschwänglicher Freude
reagieren die Verantwortlichen in der ukrainischen Stadt über die
Lieferungen des Vereins.
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Neben den Zuwendungen der
Krankenhäuser ist dabei auch die besonders problemlose
Abfertigung in der Zollstelle in Herford zu erwähnen. Auch bei
der Abfertigung des letzten Hilfsgüter-LKWs zeigte die
verantwortliche Mitarbeiterin, Kerstin Bodzin, sich wieder
ausgesprochen hilfsbereit und fertigte den beladenen Auflieger
ohne große Wartezeiten ab.
Der Verein Brückenschlag freut
sich über soviel Hilfe auf allen Ebenen. Gerade die
medizinische Ver- sorgung in den Krankenhäusern der Ukraine lässt
in vielen Orten des Landes noch zu wünschen übrig und ist weit
entfernt von den Standards unseres Landes. Menschen, die dort zu
einem längeren Auf- enthalt eingewiesen werden, müssen
teilweise ihre Bettwäsche und das Essen selber mitbringen.
Durch die Hilfe der hiesigen
Krankenhäuser wird an manchen Stellen zumindest die Wäschefrage
ge- löst. Zu den Hilfslieferungen der letzten Wochen zählte
auch Berufskleidung für Ärzte und Pflegeper- sonal.
Seit Jahresanfang sind durch
die Vermittlung des Vereins Brückenschlag Ukraine e.V. nun
bereits über 15 Tonnen Hilfsgüter geliefert worden.
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