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Zusammen mit der „Lietholz“ hat
Klinik-Verwaltungschef Eckhard Baake dem „Brückenschlag“
aufgrund der Renovierung in den beiden Häusern der
Rentenversicherung somit 240 Zimmereinrichtungen über- lassen
– für den guten Zweck. Unterstützung gab‘s auch von der
Firma „Plural“, die mit dem Reha-Zen- trum zusammenarbeitet.
Die Technische
Universität Lutzk kann nach Angaben des „Brückenschlag“-Vorsitzenden
Karl-Hermann Krog Wohnheimzimmer ausstatten. „Es gibt nicht viele
Universitäten in Wolhynien“, blickt Krog auf das Gebiet im
Nordwesten der Ukraine. Daher müssen die wenigen Hochschulen
viele Studenten beherber- gen: in teils miserabel ausgestatteten
Wohnheimen. „Diese Möbel sollen wir bekommen?“, klingt
Karl- Hermann Krog noch die Ungläubigkeit des Universitätsleiters im
Ohr, als dieser die Spenden in der Klinik „Lipperland“
inspizierte.
Seit 15 Jahren
steuert der „Brückenschlag Ukraine“ das Land mit seinen
Hilfstransporten an – an der Lipperlandklinik fahren in den
nächsten Tagen Nummer 101 bis 102 ab. Ihnen steht die
komplizierte Abwicklung bevor. „An der polnisch-ukrainischen
Grenze habe ich schon 500 Lastzüge warten sehen“, erinnert
sich Krog. Im Land selbst müssten die Güter als humanitär anerkannt
werden.
Doch die Mühe
lohnt. Auf 500 Euro schätzt Krog den Wert jeder der 87
Zimmereinrichtungen. „Fürs Be- laden eines Lastwagens brauchen wir
eineinhalb bis zwei Tage“, berichtet der Ukrainer Alexander
Mish- chuk. Stühle müssen in Schränken verstaut werden, um Platz zu sparen. Da
jeder Lastwagen den „Brückenschlag“ 2000 Euro kostet, sucht
der Verein Sponsoren, die eine Fahrt bezahlen. Informationen und
Kontaktmöglichkeiten stehen im Internet. (tis)
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