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Archiv 2009

Rehazentrum Lipperland-Klinik spendet wieder Möbel für Studentenheime in die Ukraine
Mitarbeiter der staatlichen Technischen Universität aus Lutzk mit Brückenschlag am Werk
Abbau der Griffe für den Transport auf ukrainischen LKW

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Bericht der Lippischen Landes-Zeitung vom 02. Sept. 2009

Geduldsprobe folgt auf den Kraftakt

„Brückenschlag Ukraine“ verlädt Hilfsgüter an der Lipperlandklinik – Nächste Hürde: Grenzkontrolle

Bad Salzuflen. Drei Hilfstransporte schickt der „Brückenschlag“ in die Ukraine. An Bord der Last- wagen sind Möbel, die in der renovierten Lipper- landklinik nicht länger benötigt werden. Ihr Wert: mehr als 40 000 Euro.

Schwer trägt der Sattelschlepper seit gestern Abend. Die erste Fuhre Möbel haben die ukraini- schen Helfer in dem Lastwagen verstaut, der an der Klinik „Lipperland“ des Reha-Zentrums Bad Salzuflen vorgefahren ist. 

Bauarbeiter renovieren hier momentan – die nicht mehr benötigte Einrichtung bringt der „Brücken- schlag Ukraine“ nach Osteuropa. Insgesamt 87 Zimmer – Betten, Tische, Stühle, Waschbecken und Regale – verbucht Carsten Mathes als weitere Hilfsleistung des Vereins.

Starke Männer verladen Möbel
Aufgabe für starke Männer: Im montierten Zustand  ver- stauen die Helfer des "Brückenschlags" an der Lipperlandklinik Möbel für den Transport in die West-Ukraine nach Lutzk.

Zusammen mit der „Lietholz“ hat Klinik-Verwaltungschef Eckhard Baake dem „Brückenschlag“ aufgrund der Renovierung in den beiden Häusern der Rentenversicherung somit 240 Zimmereinrichtungen über- lassen – für den guten Zweck. Unterstützung gab‘s auch von der Firma „Plural“, die mit dem Reha-Zen- trum zusammenarbeitet.

Die Technische Universität Lutzk kann nach Angaben des „Brückenschlag“-Vorsitzenden Karl-Hermann Krog Wohnheimzimmer ausstatten. „Es gibt nicht viele Universitäten in Wolhynien“, blickt Krog auf das Gebiet im Nordwesten der Ukraine. Daher müssen die wenigen Hochschulen viele Studenten beherber- gen: in teils miserabel ausgestatteten Wohnheimen. „Diese Möbel sollen wir bekommen?“, klingt Karl- Hermann Krog noch die Ungläubigkeit des Universitätsleiters im Ohr, als dieser die Spenden in der Klinik „Lipperland“ inspizierte.

Seit 15 Jahren steuert der „Brückenschlag Ukraine“ das Land mit seinen Hilfstransporten an – an der Lipperlandklinik fahren in den nächsten Tagen Nummer 101 bis 102 ab. Ihnen steht die komplizierte Abwicklung bevor. „An der polnisch-ukrainischen Grenze habe ich schon 500 Lastzüge warten sehen“, erinnert sich Krog. Im Land selbst müssten die Güter als humanitär anerkannt werden.

Doch die Mühe lohnt. Auf 500 Euro schätzt Krog den Wert jeder der 87 Zimmereinrichtungen. „Fürs Be- laden eines Lastwagens brauchen wir eineinhalb bis zwei Tage“, berichtet der Ukrainer Alexander Mish- chuk. Stühle müssen in Schränken verstaut werden, um Platz zu sparen. Da jeder Lastwagen den „Brückenschlag“ 2000 Euro kostet, sucht der Verein Sponsoren, die eine Fahrt bezahlen. Informationen und Kontaktmöglichkeiten stehen im Internet. (tis)

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Translator

Stand: 29.12.09 

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