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Bad Salzuflen. (krü) Sinfonische Blasmusik vom
Feinsten hat am Dienstagabend das Münsteraner
Luftwaffenmusikkorps 3 in der fast voll besetzten Konzerthalle
gespielt. Anlass für den Auftritt war das zehnjährige Bestehen
des Vereins „Brückenschlag Ukraine".
Das Musikkorps präsentierte
seinem Salzufler Publikum nicht nur Militärmärsche, sondern
auch symphonische Literatur. Die „Symphonie Overture" von
James Barnes fesselte durch wilde virtuose Läufe, die sich zu
einem fulminanten Porte steigerten.
Dass das Orchester auch das
Register der polyphonen Stimmführung beherrscht, machten die
Musiker in ihren blauen Uniformen bei Johann Sebastian Bachs „Wachet
auf, ruft uns die Stimme" deutlich.
Nach der Pause bildete das
Stück „Film ab, Doldinger", in dem das Musikkorps unter
anderem die Tatort-Melodie mit der Musik aus dem Film „Das
Boot" kombinierte, ein Highlight.
Bei einem Potpourri diverser
Hits der Beatles bewiesen die mehr als 50 Musiker, dass sie auch
auf dem Gebiet der Pop-Musik zuhause sind.
Dirigent Timor Oliver Chadik bewies für
jeden Musikstil das angemessene Händchen und verzauberte die
Zuhörer mit seinem äußerst musikalischen Verve.
Im Anschluss an die äußerst
gelungene Darbietung bedankte sich Professor Karl-Hermann Krog,
Vorsitzender des Vereins „Brückenschlag Ukraine", bei
Hauptmann Chadik. Der Salzufler überreichte dem Münsteraner
Korps-Dirigenten einen gläsernen Dirigierstab - ein mit Cognac
gefülltes Schwert.
Bevor das Orchester sich mit
der Europa-Hymne aus der Feder des Komponisten Ludwig van
Beethoven verabschiedete, hatte Karl-Hermann Krog die
wohltätigen Aufgaben seines Vereins herausgestellt. Er betonte,
dass jeder Euro, der beim Benefizkonzert gespendet würde,
Hilfsprojekten in der Ukraine zugute kommen soll.
Bürgermeister Dr. Wolfgang
Honsdorf würdigte in seinem Eingangsstatement die humanitäre
Hilfe und das Engagement aller „Brückenschlag"-Mitglieder
für die Völkerverständigung. Er verband das Konzert mit dem
am nächsten Tag nachfolgenden Transport als "Just-in-Time"
Spende.
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