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Hilfe rollt gen
Kiverzi mit LKW 106
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Brückenschlag
bringt ausgediente medizinische Einrichtungen wie:
Ultraschallgerät, Operationstische, Wäsche und Rollstühle in
die Ukraine
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Konzentriert: Hardy Kötter beim Verladen
von Krankenhausbetten. Foto: Pavlustyk
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Bad
Salzuflen-Schötmar (kpa). Krankenhausbetten und Matratzen
haben Mitglieder des Vereins "Brückenschlag
Ukraine" auf einen Lkw verladen. Dieser ist Richtung
Osteuropa unterwegs.
Zunächst holten die Ehrenamtlichen ein Ultraschallgerät
und medizinische Instrumente im Klinikum Herford ab. Die
nächste Station war das Gesundheitszentrum in Schötmar,
wo Manfred Müller, Hardy Kötter, Heinrich Borkhof und
Burkhard Linnenbrügger unter anderem 15 Krankenhausbetten
auf der Ladefläche verstauten.
Auch der ukrainische
Fahrer Anatoli Nazaruk half tatkräftig mit, damit jeder
Zentimeter Platz ausgenutzt wurde. Mit dieser Lieferung
hat der Bad Salzufler Verein dem Vorsitzenden Karl-Hermann
Krog zufolge seit 10 Jahren bereits tausend
Krankenhausbetten in die Ukraine gebracht.
Das medizinische Material
sei diesmal für eine Klinik in der Stadt Kiverzi
bestimmt. Dort herrscht laut Krog Notstand, Patienten
müssen beispielsweise auf Holzbetten liegen. Das Inventar
auf dem Krankenhaustrakt sei nur dünn bestückt, der Arzt
vor Ort könne alles gebrauchen. |
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Die Lkw-Ladung bestand aus
OP-Tischen und OP-Wäsche, die von den Kliniken Lemgo und
Detmold bereitgestellt wurden. Bei einem Stopp in Kalletal
wurden Rollstühle abgeholt. Etwa 1300 Kilometer muss Anatoli
Nazaruk, der für eine ukrainische Spedition arbeitet,
zurücklegen, bis die Hilfsgüter an ihrem Bestimmungsort
angelangt sind.
Im Juni soll das Krankenhaus in
Kiverzi laut Krog zudem ein Rettungsfahrzeug bekommen. Der
Verein "Brückenschlag Ukraine", den es mittlerweile
seit zehn Jahren gibt, engagiert sich auf verschiedene Weise
für die Ukraine. So werden jedes Jahr 20 Studenten aus dem
osteuropäischen Land nach OWL geholt, um hier bei Unternehmen,
Behörden oder in Banken zu hospitieren.
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Spende geht auf die Reise
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Gehhilfen und medizinische Apparate
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Kalletal-Kalldorf (msa). Der Verein Brückenschlag Ukraine
feiert sein zehnjähriges Bestehen. Passend zum Jubiläum wird
ein Lastwagen mit gespendeten Hilfsgütern in die Ukraine
geschickt.
Durch ein Konzert des
Luftwaffenmusikkorps der Bundeswehr im benachbarten Bad
Salzuflen konnten die Transportkosten finanziert werden.
»Das wertvollste Gut auf dem
Wagen ist ein Ultraschallgerät. Dann haben wir noch zwei
OP-Tische und medizinische Instrumente vom Kreiskrankenhaus
Herford.
Das Klinikum Lemgo hat diverses
Zubehör für Röntgengeräte und Mikroskope beigesteuert«,
berichtet Professor Karl-Hermann Krog, Vorsitzender des Vereins
Brückenschlag Ukraine.
Die Firma Meyra hat außerdem
Gehhilfen, Rollstühle und weitere Hilfsmittel gespendet. Der Betriebsratsvorsitzender Hans Mielke sagt: »Mit jedem der 167
Artikel, die wir mitschicken, können wir das Leben von einem
Menschen verbessern.«
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Packen beim
Beladen mit an: v.l.n.r. Dr. Rolf Baumanns Gf. Meyra-Ortopedia,
Professor h.c. Karl-Hermann Krog, Hardy Kötter, Burkhard
Linnenbrügger, Heinrich Borghoff, Brückenschlag Ukraine
e.V. und Meyra-Logistikleiter Dirk Bergmeier
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Von Kalldorf aus macht sich der
Lastwagen auf die Reise in die Ukraine, das flächenmäßig
zweitgrößte Land in Europa.
Doch die Zustände dort sind zum
Teil chaotisch, wie Professor Krog aus eigener Erfahrung weiß:
»Bereits seit zehn Jahren versuchen wir regelmäßig, den
Menschen dort zu helfen.
Nach dem Zusammenbruch der
Sowjetunion 1991 war es schwer, da es lange keine stabile
Regierung gab. Erst seit kurzem geht es in der Ukraine
aufwärts.«
Die Spenden sind für ein
Krankenhaus in Kiverzi bestimmt. Dort wartet der Chefarzt Dr.
Mikaylo Slyshuk bereits auf die Geräte, wie Professor Krog
berichtet.
Um sicher zu sein, dass die
Hilfe auch genau da ankommt, wo sie gebraucht wird, wird
Professor Krog in der kommenden Woche mit 26 weiteren Personen
aus der Region nach Lutzk reisen.
Auch die Firma Meyra will
zukünftig den engen Kontakt zur Ukraine pflegen, wie
Geschäftsführer Dr. Rolf Baumanns berichtet: »Wir wollen
jungen Studenten aus der Ukraine die Möglichkeit geben, hier
bei uns ein Praktikum zu machen. Und auch Gespräche über
weitergehende Zusammenarbeit sind im Gang.«
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