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Bad Salzuflen-Schötmar
(jos).
Einrichtungen wie das Jugendzentrum „@on“ in Schötmar
sind in der Ukraine nicht bekannt. Das erklärt das Staunen in
den Gesichtern der ukrainischen Besucher, als die Gruppe durch
die Räume des Kinder- und Jugendtreffs geführt wird und sich
Angebote und Programm erklären lässt.
Die Gäste sind allesamt
Deutschlehrer und auf Einladung des Vereins „Brückenschlag
Ukraine e.V.“ für 14 Tage lang in Deutschland unterwegs.
Julia Matijuk
schwärmt: „Hier im Jugendzentrum ist es gemütlich, man
fühlt sich zu Hause.“
Matijuk kommt aus Novovolynsk
und hat schon im Alter von 18 Jahren das erste Mal Deutschunterricht
in der Ukraine gegeben.
Sie erklärt sich ihr Interesse an der
deutschen Sprache so: „Ich hatte damals einfach die allerbeste
Deutschlehrerin in der Schule.“
Die neun Besucher kommen aus
der nordöstlichen Region Wolhynien .
„Die Truppe ist sehr
wissbegierig und stellt rege Fragen“, erzählt Hardy Kötter
vom Salzufler Verein „Brückenschlag“. Nun sind die Deutschlehrer in
der Region bei verschiedenen Familien zu Gast, um das Land zur
Unterrichtssprache einmal selbst zu erleben. Und um
Jugendzentren wie das „@on“ kennen zulernen.
Zwar existieren in der
Ukraine in den größeren Städten Einrichtungen für Kinder und
Jugendliche, aber diese haben eher den Charakter einer Schule.
„Auf den Dörfern gibt es so etwas gar nicht“, bemerkt die
Lehrerin Frau Matijuk.
Sie und ihre Begleiter freuen sich bereits auf die
weiteren Touren in den kommenden Tagen durch Bad Salzuflen und
die ostwestfälische Nachbarschaft.
Auf dem Programm stehen unter
anderem diverse Schulbesuche. Zu Hause werden die Lehrer in Seminaren
von ihren Erfahrungen in Deutschland dann berichten.
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