Projekte
Seit dem Krieg hat sich unsere Arbeit Jahr für Jahr gewandelt: von der ersten Nothilfe hin zu Projekten, die bleiben. Ein Blick auf das, was wir gemeinsam geschaffen haben.

Traditionen feiern
Ein Jahreskreis, der trägt. Über das Jahr feiern und gedenken wir gemeinsam: den Unabhängigkeitstag der Ukraine, den Holodomor, das ukrainische Nikolausfest. Momente, die Gemeinschaft stiften und Identität bewahren, weit weg von der Heimat.

Ferienspiele
Kindheit, trotz allem. In den Ferien schenken wir ukrainischen Kindern das, was der Krieg ihnen nimmt: unbeschwerte Tage, Ausflüge, Gemeinschaft und einfach die Freiheit, Kind zu sein.

Ukrainisch an der Grundschule Bünde
Unser Flaggschiff, ein Projekt, das Wurzeln schlägt. An einer Bünder Grundschule lernen ukrainische Kinder ihre Muttersprache, während sie hier zu Hause werden. Möglich macht das eine Dozentin unserer Partneruniversität in Lutsk. So bleibt Herkunft lebendig und Zukunft offen zugleich.

Ankommen in Bünde
Wer bleibt, muss ankommen. Aus der ersten Nothilfe wurde Begleitung: erste Deutschkenntnisse, ein wenig Heimatkunde, Orientierung im neuen Alltag. Sprache ist der erste Schritt, um sich zu Hause zu fühlen. Genau dort haben wir angesetzt.

Flüchtlingshilfe
Als 2022 der Krieg kam, wurde alles andere zur Nebensache. Über Nacht galt unsere ganze Kraft den Menschen, die vor den Bomben flohen: Notunterkünfte, Plätze bei Gastfamilien, Begleitung bei den ersten Schritten in einem fremden Land. Wo Worte fehlten, half ein offenes Herz.

Zwei Jahrzehnte Brückenbau
Lange vor dem Krieg hat der Verein über zwei Jahrzehnte Brücken gebaut: mehr als 175 Hilfstransporte mit über 3.500 Tonnen Gütern in die Region Wolhynien, medizinische Ausstattung für Kliniken und Kinderhäuser, dazu der Austausch von Ärzten, Lehrern und Studenten. Ein Fundament, geprägt von unserem langjährigen Vorsitzenden Prof. Karl-Hermann Krog, auf dem alles Weitere steht.
Die Hilfe geht weiter
Eigene Hilfstransporte fährt der Verein heute nicht mehr. Unser Fokus liegt bei den Menschen, die zu uns kommen. Doch humanitäre Hilfe vor Ort bleibt wichtig: Darum unterstützen wir Enger-Siret, das diese Arbeit heute weiterträgt.

