Vorstand

Auf der Jahreshauptversammlung am 29. März 2019 gratuliert der stellvertretende Landrat Thomas Enzensberger (links) dem neuen Vorstand des Vereins Brückenschlag Ukraine (v. l.): Oleksandr Mishchanchuk, Reiner Toppmöller und Reinhard Press.

Bei seiner Jahreshauptversammlung am 29. März 2019 hat sich der Verein Brückenschlag Ukraine für einen neuen Weg entschieden. Der demografische Wandel erschwert es Vereinen in ganz Deutschland passende Nachfolger für ihren Vorstand zu finden. Deswegen haben die Vereinsmitglieder eine Änderung der Satzung beschlossen. Anstatt bis zu elf Mitgliedern wie vorher, können seit der Entscheidung drei Vorstandsmitglieder die Geschicke des Vereins leiten.

Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben kann der Verein weitere Personen benennen. Die neue Regelung macht die Besetzung und die Organisation des Vorstandes erheblich einfacher und sichert die Zukunft des Vereins. 24 von 28 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten für die Satzungsänderung.

Zur Wahl für das Amt des ersten Vorsitzenden stand Oleksandr Mishchanchuk. Der gebürtige Ukrainer ist Lehrer für Englisch und Informatik am Berufskolleg Herford. Seit Jahren unterstützt er den Verein Brückenschlag Ukraine ehrenamtlich. „Ich möchte einfach meinem Land helfen“, sagte er und stellte seine Ziele und Visionen für den Verein vor. Der Verein habe in den vergangenen 28 Jahren viel humanitäre Hilfe für die Region Wolhynien in der Ukraine geleistet. Die ländliche Region hätte nach wie vor Bedarf an Betten und Schulmöbeln. Deswegen sollte der Verein weiterhin Hilfstransporte in die Region leisten.

Unser Team

 

1. Vors.: Oleksandr Mishchanchuk

2. Vors.: Reiner Toppmöller

Mit viel Engagement: Anke Homann

Immer eine große Hilfe: Alfons Breuer

Plus die vielen hilfreichen Hände im Hintergrund von zahlreichen Menschen in Deutschland und in der Ukraine. Diese Galerie werden wir noch erweitern.

Eine neue Richtung

Wichtig sei der Dialog, vor allem mit der jungen Generation auf deutscher und ukrainischer Seite. Zusätzlich zum Angebot des Lehrer- und Studentenaustausches will Oleksandr Mishchanchuk auf neue Einrichtungen zugehen und Schulen, Kirchen sowie Vereine auf beiden Seiten zusammen bringen. Jeder könne dafür Ideen vorschlagen. Ein weiterer Schwerpunkt soll die projektbezogene Arbeit mit dem Kreis Lippe und der Stadt Lutsk in Wolhynien sein. Die Partnerschaft des Kreises auf deutscher Seite und der Stadt auf ukrainischer Seite ermögliche eine enge Zusammenarbeit zwischen Städten, Vereinen und Kreisen.

Die Jahrshauptversammlung konnte er mit seinen Argumenten überzeugen. 25 Mitglieder stimmten für Oleksander Mishchanchuk als neuen ersten Vorsitzenden. Reiner Toppmöller wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Reinhard Preß wurde Schatzmeister.